Steg am See

Was hält dich davon ab glücklich zu sein?

Wieso sind die einen zufrieden und glücklich. Während andere deprimiert und unglücklich sind? Was machen glückliche Menschen anders, sind es wirklich die äußeren Umstände, die sie glücklich macht?

Oft denken wir, dass uns zum Glück etwas fehlt

Geht es dir auch manchmal so, dass du denkst, wenn ich erst dies und jenes in meinem Leben habe kann ich glücklich sein? Wenn ich meinen Traumjob finde. Wenn ich genug Geld habe. Wenn ich in einer Beziehung bin. Wenn ich Urlaub habe. Wenn ich das ersehnte Traumhaus besitze. Wenn ich nicht mehr so viel arbeiten muss. Wenn meine Kinder besser hören. Usw.

Wir sind unzufrieden, weil uns etwas fehlt, vielleicht möchten wir mehr Aufmerksamkeit, ein neues Auto, eine neue Wohnungseinrichtung oder mehr Freunde. Vielleicht fühlen wir uns vernachlässigt oder von unserem Chef ungerecht behandelt. Doch somit machen wir unser Glück von anderen und äußeren Bedingungen abhängig. Wir jammern und beschweren uns, weil andere nicht so handeln wie wir es gerne hätten. Oder wir warten darauf, dass jemand kommt und uns glücklich macht. Doch indem wir die Verantwortung nach außen abgeben, machen wir uns zum Opfer der Umstände, somit sind wir handlungsunfähig, weil wir ja nicht schuld sind an unserem Unglück sind.

Sind andere Menschen, äußere Bedingungen und Begebenheiten wirklich für unser Glück verantwortlich, oder haben wir es selbst in der Hand wie wir uns fühlen?

Meist sind es unsere Gedanken, die verhindern, dass wir ein positives Lebensgefühl haben. Wir legen unseren Fokus auf Probleme und Begebenheiten, die wir uns wegwünschen.

Wir haben zum Beispiel Gedanken wie:

  • Mein Partner müsste doch wissen was ich mir wünsche.
  • Die Kassiererin war heute wieder so unfreundlich, hat die was gegen mich?
  • Mein Kind hat sein Zimmer schon wieder nicht aufgeräumt, das macht es doch mit Absicht.
  • Immer steh ich im Stau, ich fahr wohl immer zur falschen Zeit los.
  • Und so weiter.

Obendrein erzählen wir unsere negativen Erlebnisse und Gedanken vielleicht noch jedem der sie hören oder auch nicht hören will. Im besten, beziehungsweise im schlechtesten Fall finden wir jemand der darauf einsteigt und schön mitjammert. Wir halten an negativen Erlebnissen und Gegebenheiten fest. So können wir uns dann schön selbst bemitleiden, auf andere und das Leben schimpfen und uns schön schlecht fühlen. Dadurch sind wir selbst es, die es verhindern unser Leben zu genießen und zufrieden und glücklich zu sein.

Viele Menschen erleben Negatives. Der Unterschied zwischen Glück und Unglück ist wie du damit umgehst und was du daraus machst.

Hast du diese Art zu handeln schon einmal bei anderen erlebt, eventuell sogar bei dir selbst? Du hast etwas in deinem Leben was du nicht haben möchtest? Wenn dir deine Realität nicht gefällt, dann ändere deine Gedanken. Wende deinen Blick aufs Positive. Dadurch hast du die Möglichkeit etwas in deinem Leben zu verändern. Wir nehmen das wahr worauf wir uns konzentrieren. Hier ein praktisches Beispiel für dich: Stehe auf und schau aus dem Fenster. Suche alle gelben Gegenstände. Schaue dich genau um. Am besten schreibst du alles auf. Es ist wichtig das zu tun bevor du jetzt weiterliest.

Wie viele Gegenstände hast du gefunden?

Wie genau hast du deine Umwelt wahrgenommen?

Mach dich selbst glücklich indem du dankbar bist, für das was du hast. Lege deine Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge und genieße die Glücksmomente in deinem Leben.

Jetzt überlege was alles rot war, wie viele rote Gegenstände hast du gesehen? Schreib sie am besten auf. Steh nochmal auf und schau nach. Findest du jetzt mehr. Hast du die roten Gegenstände genauso wahrgenommen wie die gelben Gegenstände, hast du alle bemerkt? Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hast du beim ersten Mal überhaupt nicht auf die roten Gegenstände geachtet. Stimmt`s?

Es ist also überaus wichtig auf das zu achten was wir in unserem Leben haben möchten. Wenn du zum Beispiel unzufrieden mit deiner Wohnung bist und eine neue Wohnung möchtest, dann denkst du vielleicht an all das was du nicht mehr willst, wie zum Beispiel, ich will kein so kleines Bad mehr, diese nörgelnden Nachbarn will ich auch nicht mehr, es ist sowieso alles zu teuer, und diese dunklen Zimmer, usw. Formuliere alles positiv um, mal dir aus wie sie sein soll, wie soll sie aussehen, in welcher Gegend soll sie sein, was möchtest du dafür bezahlen, usw. Male es dir in den prächtigsten Farben aus. Wenn du dies wirklich machst und keine Zweifel hast, wirst du Erfolg damit haben. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Dies ist das Gesetz der Anziehung. (Zur Info, ich hatte auch vorher sehr nette Nachbarn.)

Unsere Aufmerksamkeit und das was wir in unser Leben ziehen folgt unserem Fokus!

Du bist noch am Zweifeln? Ich habe noch ein Beispiel für dich. Lies dir folgenden bekannten Satz durch und mache die Augen zu.

„Denke nicht an einen rosaroten Elefanten!“

Was siehst du als erstes, den rosaroten Elefanten? Dein Gehirn blendet das „nicht“ einfach aus. Was zur Folge hat, dass du bei dieser Formulierung mehr von dem in dein Leben ziehst, was du nicht willst.

Hinzu kommt, wenn du schlecht und negativ über andere Menschen, Situationen oder über dich denkst, sinkt deine Energie und du fühlst dich unweigerlich schlecht. Legst du dein Augenmerk auf die positiven Dinge dann steigt deine Energie, du fühlst mehr Lebensfreude und fühlst dich glücklicher. Du hast es also selbst in der Hand wie du dich fühlst! Somit ist es wichtig, auf das zu sehen, was wir haben, es nicht als selbstverständlich zu halten, es besser wertzuschätzen. Ja sogar dankbar dafür zu sein. Wie würden wir uns dann fühlen, könnte das etwas an unserm Leben ändern, kann uns das glücklich machen? Das kann ich nur mit einem eindeutigen JA beantworten. Dazu gibt es inzwischen einige wissenschaftliche Forschungsergebnisse, die dies bestätigen. Mehrere Studien zeigen, dass es Auswirkungen auf unser Seelenwohl hat, dankbar zu sein. Selbst unser Gehirn kann sie umstrukturieren. Durch Dankbarkeit empfindest du mehr Lebensglück, du bist besser gelaunt, fühlst dich ausgeglichener und du kannst mit Herausforderungen besser umgehen. Dein Blick fällt eher auf die Lösung, als auf das Problem. Und vieles mehr.

 

Was kannst du nun tun?

Schau auf das was du hast, wertschätze die Menschen in deinem Leben, sei dankbar für die schönen Dinge in deinem Leben. Oft sind es die Dinge, die wir für selbstverständlich halten. Ein Dach über den Köpf, Kleidung im Schrank, eine leckere Mahlzeit, gesund aufzustehen, unsere Familie. Du denkst jetzt vielleicht, das sind alltägliche Dinge, das ist doch normal, doch wie würde es dir gehen dies alles nicht mehr in deinem Leben zu haben?

Schätze die kleinen Dinge in deinem Leben. Mittagspause im Sonnenschein, Vogelgezwitscher, Kinderlachen, ein gemütliches Frühstück, das Treffen mit Freunden.

Durch Dankbarkeit wenden wir den Blick aufs Positive. Die Beschäftigung mit Positivem macht uns glücklicher. Dadurch spüren wir weniger, Frust, Ärger, Unmut, Neid oder Sorgen. Durch tägliche Dankbarkeit setzt du einen positiven Kreislauf in Gang, du wirst mehr Positives in dein Leben ziehen. Zufolge hast du wieder mehr Gründe dankbar zu sein.

Du möchtest jetzt etwas dafür tun glücklicher und entspannter zu sein und möchtest mehr Positives in dein Leben ziehen? Dann beginne damit ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Darin vermerkt man jeden Tag alles für das man dankbar ist. Dies unterstützt dich dabei in die Umsetzung zu kommen, dir deine Gedanken bewusst zu machen und dich mehr auf das Schöne in deinem Leben zu konzentrieren.

Brauchst du noch Unterstützung und möchtest du noch mehr darüber erfahren, wie du dir ein glückliches Leben erschaffst, dann erfährst du das in meinem Buch:

Dankbarkeit der Schlüssel für ein glückliches (Familien) Leben.
-Inklusive Dankbarkeitstagebuch-
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